Notiere für eine Woche, wann du dich wacher, ruhiger oder reizbarer fühlst. Lege anspruchsvolle Aufgaben in helle Phasen, Routinen in gedämpfte. Zeitboxen werden so nicht zu Käfigen, sondern zu Brücken über Energietäler. Du schaffst Fortschritt, ohne die Reserve zu verbrennen oder Schuldgefühle zu füttern.
Plane zwischen Blöcken fünf bis zehn Minuten, um aufzustehen, Wasser zu trinken, kurz zu lüften, zwei Sätze zu notieren. Ein kurzes Schließritual beendet die Aufgabe respektvoll. Der Abschluss entlastet mental, erleichtert Übergänge und verhindert, dass Unerledigtes durch den ganzen Tag kriecht.
Kalenderfarben helfen, Bedürfnisse zu erkennen: Grün für Erholung, Blau für Fokus, Gelb für Kontakt, Grau für Puffer. Wenn Grün verschwindet, ist das ein klares Warnsignal. Sichtbare Zeitboxen schützen Zusagen, machen Prioritäten lesbar und erinnern daran, dich selbst nicht zuletzt einzuplanen.
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